HOMO ET SANITAS   Naturheilpraxis  und  Schule

Das Berufsbild des Heilpraktikers

 

Mit Aufhebung der allgemeinen Kurierfreiheit im Jahre 1939 wurde die berufsmäßige Ausübung der Heilkunde von einer staatlichen Erlaubnis abhängig gemacht. Für alle , die gegen Entgeld berufsmäßig Heilbehandlungen anbieten und durchführen durften, wurde die Bezeichnung "Heilpraktiker" eingeführt. Die Ausübung der Heilkunde ohne staatliche Erlaubnis wurde damit gesetzlich reglementiert und Verstöße strafrechtlich verfolgbar gemacht.

 

Heilbehandlungen im Sinne des Gesetzes sind alle Tätigkeiten zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden beim Menschen, auch wenn sie im Dienste von anderen ausgeübt werden.

 

Aus Heilkundigen, Priestern, Schäfern, Badern und Naturwissenschaftlern hat sich die Tätigkeit des Heilpraktikers entwickelt. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich umso mehr, wie nötig wir den Einsatz von Erfahrungsheilkunde brauchen.

 

Der Arzt, der meißt nur noch im 7-Minuten-Takt arbeitet und das Krankenhaus, das oftmals nur noch als reine Gesundheitsfabrik existiert, lassen dem Heilpraktiker einen berechtigten Platz im Gesundheitssystem.

 

Der Heilpraktiker arbeitet nach alten überlieferten Methoden. Er versucht, dem Patienten Zeit und Hilfe zu geben, sich selbst zu heilen. Dem Heilpraktiker stehen, um dem Patienten zu helfen, weit mehr Verfahren zur Verfügung, als bei einer schulmedizinischen Diagnose mit anschließender Behandlung.

 

Die Grundeinstellung der naturheilkundlichen Behandlung beruht dabei im wesentlichen auf der Erkenntnis, dass Körper, Geist und Seele des Menschen eine Einheit bilden und in ihm ständig Widerstands- und Heilkräfte als naturgegebene Energien für die Überwindung von Krankheiten und Leiden wirksam sind.

Diese Energien zu mobilisieren und zu stärken helfen Methoden, die seit Jahrhunderten entwickelt und weitergegeben wurden. Alles wias sich in der Praxis für den Patienten als hilfreich erwiesen hat, kann in Ihrer individuellen Therapie eingesetzt werden.

 

Als eines der obersten Gebote in der Naturheilpraxis gilt nach wie vor: "Wer heilt, hat recht".

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